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Rückblick von Petra Schneider

… auf unsere Reise nach Ephesos im April

Selcuk Mai 2015

Das hätte ich nicht erwartet. Zwar konnte ich im Vorfeld wahrnehmen, dass die Orakeltempelrund um Ephesos sehr kraftvoll waren, aber als ich dort war, fand ich viel mehr als erwartet. Nicht nur die Kraft der Plätze war beeindruckend, jeder Tempel hat unterschiedliche „Ebenen“, die alle noch präsent sind. An den Tempelplätzen konnten wir bis zum ersten Kultplatz hinunter wahrnehmen, mit welcher Kraft dort gearbeitet wurde. Und viele Teilnehmer konnten über diese Energie die Verbindung zu „alten“ Fähigkeiten aktivieren.
Natürlich waren auch die Verletzungen und Zerstörungen von Menschen und Gebäuden spürbar. Doch das konnten wir in den Meditationen nutzen, um die eigenen Blockaden und Traumen zu lösen. Das öffnete für jeden den Weg für die Einweihung in die Fähigkeiten und Kräfte, die jetzt gebraucht werden. An einigen der Plätze durften wir die belastenden Energien lösen und transformieren.

Sehr berührt hat mich die Energie des Evangelisten Johannes und die Stille und Kraft im Haus der Mutter Maria. Ich konnte die Präsenz und die Liebe beider Menschen sehr deutlich spüren. Nur dort zu sitzen bewirkte schon Heilung und Öffnung. Was ich interessant fand: die heilende Präsenz von Johannes habe ich nicht in der Basilika in Selcuk wahrgenommen sondern im Garten der Moschee unterhalb der Basilika. Dort hatte ich jedes Mal das Bild, dass Johannes hier gelebt und geschrieben hat.

Wir hatten den Reiseablauf so geplant, dass es in einer alten Bibliothek Meditationen und Einstimmungen gab und zusätzlich gab es an den Kraftplätzen gemeinsame Meditationen. Keine Meditation war vorbereitet. Sie entstand in dem Moment, in dem sie gesprochen wurde –eine Kombination aus dem, was die Gruppe brauchte und dem, was die Kraft des Platzes schenkte. So erhielt in Milet jeder Teilnehmer in der Meditation eine Technik, mit der er von seinem Platz aus energetisch verschiedene Stellen erkunden konnte, ohne dort hinzugehen. Dies konnte er dann auch an all den anderen Plätzen nutzen. Im Tempel von Klaros gab es eine individuelle Einweihung. Im Taufbecken der Maria-Kirche in Ephesos ging es um Reinigung und Neubeginn.

Was mich auch sehr berührt hat, waren die Teilnehmer. Auch durch sie war die Reise so kraftvoll, denn viele waren schon seit längerer Zeit „auf dem Weg zum eigenen Licht“. Sie waren offen und bereit, heil zu werden und die Fähigkeiten zu integrieren, die sie für ein kraftvolles Wirken brauchen. Mein Eindruck war auch, dass die unterschiedlichen Mentalitäten – wir hatten Teilnehmer aus Deutschland, der Türkei, der Schweiz, Österreich und Südtirol – gut getan haben. Es war schön, dass sie sich auf die fließende Planung eingelassen haben, die abgestimmt war auf das, was wir wahrnehmen konnten. Ich habe es auch sehr genossen, dass es neben dem Seminar Zeit für Entspannung und Erholung gab– Keyif nennen die Türken es – mit türkischem Kaffee und Ҁay, mit Livemusik und Tanz.

Auch für mich hat sich einiges geöffnet und verändert. Es integriert sich immer noch, das kann ich spüren. Und ich bekomme immer wieder den Hinweis, dass ich mir dessen bewusst sein soll, damit ich nicht in die alten Gewohnheiten und Verhaltensmuster falle. In meinen Meditationen gehe ich daher zurzeit immer wieder an die kraftvollen Plätze der Reise zurück und integriere die Kraft. Ich merke, das dauert. Und ich muss gut für meinen Körper sorgen: Lange Spaziergänge, die Erdenkraft aufnehmen und den Körper stabilisieren, den Stabilitätskristall in der Tasche. Die ersten Tage nach der Rückkehr war ich wie „in einer anderen Welt“ und erst so langsam komme ich wieder im Hier und Jetzt an. Und das „neue“ Sein fühlt sich kraftvoller und stiller an als das, was vorher war.
Wenn Fragen zur Reise sind, werde ich auf Facebook gern mehr dazu schreiben.