Fragen zu Hochsensibilität

Hochsensibel sein, Stimmungen wahrnehmen und sich abgrenzen können ist für viele eine Herausforderung. Zu den Blogbeiträgen haben wir Fragen und Erfahrungsberichte bekommen.

Die Antworten in diesem Blog beziehen sich auf den Beitrag: Hochsensibel sein, Stimmungen wahrnehmen und auf den Beitrag sich abgrenzen

Frage:

Ein Freund hat mir empfohlen, ich soll das 3. Auge (also das Chakra für erweiterte Wahrnehmung) einziehen. Was ist Ihre Meinung dazu?

Von dieser Technik habe ich gehört und ich habe sie auch ausprobiert. Bevor ich antworte, kurz einige Informationen zum Thema 3. Auge

Was ist das dritte Auge oder Stirnchakra?

Das dritte Auge, auch Stirnchakra genannt, befindet sich oberhalb der Nasenwurzel, zwischen den Augenbrauen. Es ist eines der sieben Hauptchakren. Chakra bedeutet übersetzt Energierad. Die Chakren verbinden den physischen Körper mit der Aura, dem feinstofflichen Körper. Ihre Aufgabe ist, den gesamten Körper mit Lebensenergie zu versorgen und Information zwischen den Körperbereichen zu übertragen. Darüber hinaus hat jedes Chakra spezifische Aufgaben. So ist das erste Chakra, auch Wurzelchakra genannt, die Verbindung zur Erde und sorgt für Stabilität und die Beziehung zur materiellen Welt. Das 4. Chakra, auch Herzchakra genannt, weil es im Herzbereich liegt, ist die Verbindung zur Liebe und zur Heilkraft. Das 7. Chakra, auch Kronen- oder Scheitelchakra genannt, verbindet mit höheren Bewusstseinsebenen und dem Göttlichen.

Das dritte Auge ermöglicht eine erweiterte Wahrnehmung, also Intuition, Inspiration, Hellsichtigkeit, aber auch realistisches Wahrnehmen. Es verbindet auch mit der Seele und wird deshalb auch „Tor der Seele“ genannt. Menschen mit einem stark ausgebildeten dritten Auge sind in der Lage, Schwingungen und feinstoffliche Strukturen wahrzunehmen.

Was passiert, wenn man das 3. Auge einzieht?

Das habe ich ausprobiert und meiner Erfahrung nach ist es so, als würde man sich die Augen verbinden. Für jemanden, der sonst feinfühlig ist und noch nicht gelernt hat, damit umzugehen, kann es im ersten Moment eine Erleichterung sein. Aber letztlich bekommt man nicht mehr so viel mit, also die Wahrnehmungen der Umgebung aber auch der Impulse der Seele und aus höheren Bewusstseinsbereichen sind eingeschränkt. Das hat den Nachteil, dass man nicht mehr realistisch wahrnimmt, die subtilen Signale der Umgebung ausblendet, Menschen falsch einschätzt und auch nicht mehr mitbekommt, was man beim Gegenüber mit seinen Äußerungen bewirkt. Und es kann auch zu einer verzerrten Selbstwahrnehmung und Selbsteinschätzung führen.

Für mich wäre es keine Technik, die ich nutzen will. Ich lerne lieber, mit dem, was ich wahrnehme, umzugehen, anstatt weniger zu sehen.

 

Belastende Gefühle loslassen – eine weitere Technik

Susanne.H. schrieb:

Wenn ich feststelle, dass mich Dinge belasten, die mir andere aufgeladen haben und die nicht zu mir gehören, dann mache ich folgendes: Ich stelle mir vor, ich sitze am Strand und ein roter Ballon mit einem Korb landet neben mir. Ich lege nun alles, was mich belastet, manchmal sogar Menschen in diesen Korb. Wenn ich alles hinein gelegt habe, gebe ich noch viel Licht und Liebe hinein und bedanke mich, dass ich jetzt alles loslassen und ins Universum schicken darf. Ich schaue dem Korb mit dem roten Ballon nach, bis er als roter Punkt am Horizont verschwunden ist. Dann konzentriere ich mich auf die Wellen. In kurzer Zeit geht es mir dann wieder besser. Anschließend nutze ich noch von LichtWesen den violetten Strahl und die Michael-Essenz.

Anmerkung Petra Schneider: diese Technik kann man auch für die eigenen Sorgen und Gedanken nutzen, die im Kopf herumkreisen und belasten.

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