Raunächte 2021 / 22

Chancen der Zeitenergie: Warum die Raunächte dieses Jahr so besonders sind.

 

Wir leben in herausfordernden Zeiten. Viele Menschen sind verunsichert und verängstigt von Corona, der Klimakrise, wirtschaftlichen Engpässen und der Perspektivlosigkeit, die vielfach damit einhergeht. Wie geht es weiter? Was wird aus uns und aus der Welt? Niemand kann derzeit mit Sicherheit sagen, was auf uns zu kommt, was passend oder gar „richtig“ ist.

Solche Situationen werden auch als „Gap“ (englisch für „Lücke“) bezeichnet. Das Alte ist vergangen, das Neue noch nicht sichtbar. Im Jahreskreis ist die Zeit der Raunächte zwischen Weihnachten (Beginn 25.12. um 0 Uhr) und Dreikönig (Ende der Raunächte 5.1. um 0 Uhr, danach ist das Fest "Erscheinung des Herrn", also Dreikönig) ein solcher Gap, denn bis zur gregorianischen Kalenderreform im 16. Jahrhundert war das alte Jahr an Weihnachten beendet und das neue begann erst an Dreikönig. Die Zeit „zwischen den Jahren“ gehörte nirgendwo dazu, nicht zum alten, nicht zum neuen Jahr. Es war eine stille Zeit des Rückzugs und der Einkehr, eine Zeit der Formlosigkeit. Sie war existent und nicht-existent zugleich und genau dadurch ein Tor zu anderen Welten und der inneren Weisheit.

Die Zeit der Raunächte kann für kraftvolle Transformationsarbeit genutzt werden, als besondere Zeit des Innehaltens, für Reinigung und Loslassen und um sich auf das Neue einzustimmen. Es ist eine kostbare Zeit, in der wir uns stabilisieren können, in der wir alte Verhaltens- und Denkmuster lösen und Perspektiven und Visionen entwickeln können.

Mir fiel die biblische Erzählung von Maria, der Mutter Jesu, ein. Als Erzengel Gabriel der jungen Frau verkündet, dass sie schwanger wird, um Gottes Sohn zu gebären, befindet sie sich auch in einem solchen Gap und man kann ahnen, was ihr durch den Kopf ging: Dass dies unvorstellbar ist und ihr niemand glauben wird. Dass ihr Liebster sich von ihr trennt, wenn sie von einem anderen schwanger ist, und dass die Gemeinschaft sie vermutlich ausstößt. Ihr bisheriges Leben bricht zusammen, die Lage ist perspektivlos… und da steht mittendrin ein Engel und sagt Fürchte dich nicht!

In diesem Gap nicht von Angst überwältigt zu werden, scheint fast unmöglich und der Satz Fürchte dich nicht wirkt beim ersten Hören zynisch. Aber „Fürchte dich nicht“ meint nicht, keine Angst zu haben. Es meint vielmehr, die Angst wahrzunehmen und auszuhalten, ohne darin gefangen zu sein. Mit „Fürchte dich nicht“ bringt der Engel die Hoffnung zurück, dass es weiter geht, dass etwas Neues entsteht. Und mit der Hoffnung auch die Kraft, nach Perspektiven zu schauen und handlungsfähig zu bleiben.

Stehen wir nicht in einer ähnlichen Situation? Speziell jetzt können wir den Blick nach innen richten und uns selbst wahrnehmen: Fühlen, was gerade ist, auch die Angst und Verzweiflung, bei uns und anderen, und zwar ohne Wertung, ohne sich in Emotionen zu verlieren. Wenn uns das gelingt, können wir im Annehmen und im Mitgefühl für uns selbst und andere Halt finden. Und wir entdecken noch mehr: Die innere Mitte, die innere Wahrheit und unser inneres Licht, das sogar in der Lage ist, Blockaden und starre, überholte Strukturen aufzulösen und uns Ruhe und Hoffnung finden lässt.

Dann weitet sich auch unser Blick wieder: Wir erkennen die Möglichkeiten und Chancen für Weiterentwicklung, sowohl unsere eigenen als auch für die Welt. Und wir erkennen, was wir selbst dazu beitragen können.

Damit müssen wir nicht bis zu den Raunächten warten. Wir können sofort beginnen. Und wenn es jeden Tag nur wenige Minuten sind, in denen wir uns mit unserer inneren Kraft, unserem inneren Licht, unserer Mitte verbinden.

Wer diese Suche nach der inneren Mitte und dem inneren Licht mit LichtWesen-Essenzen unterstützen will, hier meine Empfehlungen auf einen Blick.

Und im Einzelnen:

Raunächte-Spray: Wahrnehmen, was ist; Klärung, Transformation, Neuausrichtung

Jahresmischung 2022: Die innere Kraft, das authentische Selbst, den göttlichen Funken in uns stärken

Gabriel: Hoffnung und Vertrauen; in Veränderungssituationen Möglichkeiten erkennen

Alles im Reinen: Räume und Situationen klären

Mit mir im Reinen: Sich selbst klären und klar werden