Ängstliche Hunde

Wenn unser Hund den Staubsauger anbellt oder vor der Plastiktüte, die plötzlich über den Weg weht, davonrennt, lächeln wir Menschen vielleicht über diese Macken.

Aber für so manchen Hund sind diese Gegenstände eine Bedrohung. Er reagiert mit Angst und damit mit der „Kampf-Flucht-Reaktion“, die in der freien Wildbahn überlebenswichtig ist.

Die „Kampf-Flucht-Reaktion“ ist verbunden mit einem Adrenalin-Ausstoß, der die Körperkraft, die Herztätigkeit und die Atemfrequenz erhöhen, so dass die Muskeln besser mit Sauerstoff versorgt werden. Dieser Adrenalinschub und die „Kampf-Flucht-Reaktion“ wird durch bestimmte Reize ausgelöst. Nicht immer ist es für uns Menschen ersichtlich, warum ein Hund Angst hat und zittert, sich versteckt oder zum Angriff übergeht. Und manchmal kommt es auch zu Fehlverknüpfungen: Die beängstigende Situationen oder der erlebte Schmerz werden vom Hund mit Ereignissen verknüpft, die keinen Zusammenhang haben. Was viele Hundebesitzer kennen: Der Hund hat den Weidezaun berührt und einen elektrischen Schlag bekommen. Viele Hunde verknüpfen dann das Vieh auf der Weide mit dem Schmerz und reagieren dann in Zukunft auf diese Tiere. Anderes Beispiel: Der Hund eines Bekannten reagierte aggressiv auf Menschen, die Alkohol getrunken hatten, selbst wenn es nur ein Schluck war. Meine Bekannten hatten ihn aus dem Tierheim. Sein Vorbesitzer war Alkoholiker und hatte das Tier geschlagen, wenn er betrunken war.

Leider wird die „Flucht-Kampf-Reaktion“ auch ausgelöst, wenn ein Hund Verlassensangst hat und alleine in der Wohnung bleiben muß. Eigentlich ist er in Sicherheit, er muß nicht kämpfen oder vor einer Gefahr flüchten. Aber die Angst löst den Adrenalinschub aus und das führt zur Aktion: zerfetzte Sofas, zerbissene Türen, zernagte Schuhe, manchmal sogar Angriffe auf Personen. Ein Bekannter hatte seinen Hund im Auto zurück gelassen. Als er wiederkam, hing das Polster aus den Sitzen, das Armaturenbrett war zerbissen und sogar die Türverkleidung herausgerissen.

Manchmal reicht ein einziges traumatisches Erlebnis, um beim Hund eine tiefsitzende Angst und damit ein Trauma zu verursachen. Die Folge: Das Verhaltensprogramm Angst läuft dann in ähnlichen Situationen automatisch ab.

Wie verhält man sich am besten? Empfehlenswert ist, erst einmal Rücksicht zu nehmen und die Problemsituationen zu vermeiden. Wenn ihr Hund Vertrauen zu Ihnen hat und Sie ihm Sicherheit durch Ihre Nähe vermitteln können, kann man mit der Umgewöhnung beginnen: Der angstauslösende Reiz wird ganz vorsichtig, sehr langsam und behutsam in Verbindung mit positiven Situationen / Belohnung gebracht, so dass der Hund die Verknüpfung „Reiz-Bedrohung-Reaktion“ auflöst. Das bedeutet im Beispiel Verlassensangst: Kurz aus dem Zimmer gehen und sofort wieder zurück kommen, der Hund bekommt eine Belohnung. Dann werden die Abstände immer länger. Sollten die Traumen und Reaktionen zu heftig sein, holen Sie sich Unterstützung bei einem geeigneten Hundetrainer oder Verhaltenstherapeut.

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